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Badewanne zur Dusche umbauen: Möglichkeiten, Ablauf und Zuschuss

Wenn der Einstieg in die Wanne schwerfällt, ist eine Dusche ohne Schwelle die sicherste Lösung. Hier lesen Sie, welche Varianten es gibt, wie der Umbau abläuft, wovon die Kosten abhängen und wie sich die Pflegekasse beteiligt.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die sicherste Lösung ist eine bodengleiche Dusche ohne Einstiegskante
  • Ist das baulich nicht möglich, hilft eine besonders flache Duschtasse
  • Der Umbau dauert je nach Umfang oft nur wenige Tage
  • Mit Pflegegrad zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 € pro Person dazu
  • Den Antrag stellen Sie vor Baubeginn

Welche Varianten gibt es?

  • Bodengleiche Dusche: Der Duschboden liegt auf einer Höhe mit dem Badboden. Keine Kante, auch mit Rollator oder Duschstuhl gut nutzbar.
  • Flache Duschtasse: Eine sehr flache Wanne mit nur wenigen Zentimetern Kante. Gut, wenn der Abfluss nicht tief genug liegt.
  • Wannentür: Die Wanne bleibt, ein Teil wird durch eine Tür ersetzt. Schnell gemacht, aber kein vollwertiger Ersatz für eine Dusche.
  • Badewannenlift: Ein Sitz, der Sie in die Wanne absenkt. Kein Umbau nötig, oft als Hilfsmittel von der Kasse erhältlich.

Worauf es bei einer bodengleichen Dusche ankommt

  • Entwässerung: Das Wasser muss über ein Gefälle sicher ablaufen, oft über eine Duschrinne an der Wand.
  • Abdichtung: Unter den Fliesen sorgt eine fachgerechte Abdichtung dafür, dass kein Wasser in Boden und Wände zieht.
  • Rutschhemmung: Fliesen für Barfußbereiche mit rutschhemmender Oberfläche.
  • Platz: Genug Bewegungsfläche, damit auch eine Pflegeperson helfen kann.
  • Ausstattung: Haltegriffe, Klappsitz und eine Thermostat-Armatur gegen Verbrühungen.

So läuft der Umbau ab

  1. Beratung vor Ort. Wir schauen uns das Bad an und messen aus.
  2. Kostenvoranschlag und Antrag. Mit dem Kostenvoranschlag stellen Sie den Antrag bei der Pflegekasse.
  3. Zusage abwarten. Erst nach der Zusage beginnen die Arbeiten.
  4. Rückbau. Die Wanne wird ausgebaut, Abfluss und Leitungen werden angepasst.
  5. Abdichtung und Fliesen. Der neue Duschbereich wird abgedichtet und gefliest.
  6. Montage und Übergabe. Armatur, Griffe und Duschwand werden montiert, wir erklären alles und räumen auf.

Wie viel Zuschuss ist bei Ihnen möglich?

Unser Zuschuss-Check zeigt es Ihnen in einer Minute. Kostenlos und unverbindlich.

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Wovon hängen die Kosten ab?

  • Größe des Bades und der Duschfläche
  • Lage und Höhe des Abflusses
  • Ob nur der Duschbereich oder das ganze Bad neu gefliest wird
  • Ausstattung wie Duschwand, Klappsitz und Haltegriffe
  • Zusätzliche Arbeiten, zum Beispiel am WC, am Waschbecken oder an der Tür

Einen verlässlichen Preis gibt es nur nach einem Blick vor Ort. Den Kostenvoranschlag brauchen Sie ohnehin für den Antrag bei der Pflegekasse.

Achtung: Erst Antrag, dann Umbau

Beginnen die Arbeiten, bevor der Antrag bei der Pflegekasse liegt, lehnen viele Kassen den Zuschuss ab. Stellen Sie den Antrag deshalb immer vor Baubeginn.

So beteiligt sich die Pflegekasse

Hat die Person, für die umgebaut wird, einen Pflegegrad, zahlt die Pflegekasse bis zu 4.180 €. Leben mehrere Pflegebedürftige im Haushalt, sind bis zu 16.720 € möglich. Den Teil der Handwerkerkosten, den Sie selbst tragen, können Sie oft zusätzlich von der Steuer absetzen.

Von der Wanne zur Dusche, mit Zuschuss

Pflegebad24 übernimmt Beratung, Kostenvoranschlag, Antrag und Umbau aus einer Hand. Im Raum Verden kommen wir kostenlos zu Ihnen nach Hause.

Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick. Welche Lösung in Ihrem Bad passt, klären wir beim Termin vor Ort.